Willkommensteam für Flüchtlinge Elmshorn e. V.

Wir helfen Flüchtlingen im Alltag und bei der Integration

Neues Begegnungscafé für Deutsche und Migranten

4 Kommentare

Es gibt ein neues Angebot für Deutsche und Migranten in Elmshorn, die sich bei einer Tasse Kaffee unterhalten und näherkommen möchten. Ab 8. März 2016 öffnet jeden Dienstag zwischen 15:30 und 17:30 Uhr öffnet die Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche in der Feldstraße ihre Türen für ein neues Begegnungscafé.

Es wird demnächst einen Flyer zu dem Angebot und auch einen Hinweis auf der Homepage der Kirche geben – wir halten euch dann gern auf dem Laufenden. Ansprechpartner für das Begegnungscafé sind unsere Willkommenshelfer Ruth und Harald Riewesell, Tel. 04121 73236

4 Kommentare zu “Neues Begegnungscafé für Deutsche und Migranten

  1. Mir gefällt es gar nicht dass dieses Treffen sich in Räumen der Kirche etablieren soll. Die Kirche drängt sich ohnehin überall hinein, was ihr nicht zusteht. Wie kann es sein, dass Menschen aus dem islamischen Umfeld schon wieder in Konflikte gezogen werden, die leicht vermeidbar wären. Und Nichtchristen wie ich Probleme haben, die kirchlichen Räume zu betreten. Ich bitte Sie, den Veranstaltungsort ideologisch zu befreien.

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    • Hallo Herr Sauermilch, bei diesem Angebot handelt es sich um ein Angebot der Kirche an Flüchtlinge und Deutsche, auf das wir als Willkommensteam keinen Einfluss nehmen können (und wollen). Wir als Willkommensteam arbeiten daran, in Kürze ein eigenes (und dann von religiösen Institutionen unabhängiges) Café auf die Beine zu stellen. Doch so etwas klappt leider nicht immer ganz so schnell wie man es sich wünscht. Insofern freue mich mich über alle Angebote, die es Menschen ermöglichen, unverbindlich und freundlich miteinander in Kontakt zu treten. Denn der Bedarf an Orten der Begegnung ist groß. Bislang konnte ich auch nicht beobachten, dass Flüchtlinge aus islamisch geprägten Ländern Vorbehalte gegenüber den Angeboten der Kirchen hegen. Im Gegenteil: Etliche sind selbst Christen (z. T. Konvertiten), andere hatten in ihrer Heimat engen Kontakt mit Christen, und andere sind ganz einfach auch neugierig auf die hiesigen religiösen Gepflogenheiten. So zumindest unsere Beobachtung z. B. bei der Weihnachtsfeier des Willkommensteams im Dezember 2015.

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    • Hallo Herr Walter Sauermilch,
      mit Empörung habe ich Ihre Kommentierung gelesen.

      Gerade Kirchen bzw. Christen mit entsprechenden Räumen sollten sich um Flüchtlinge kümmern.
      Wollen Sie ernsthaft behaupten, daß uns Christen das nicht zusteht.

      Was haben Sie für ein Demokratieverständnis. Denn auch Christen sind hilfsbereite Bürger.
      Die Flüchtlinge, die zu uns in die Räumlichkeiten der katholischen Gemeinde Elmshorn kommen, haben keine Berührungsängste und nehmen dankbar unsere Hilfe an.

      Im übrigen würde ich gerne helfen, ihr Trauma abzubauen, kirchliche Räume zu betreten.
      Wie wäre es, wenn Sie Ihre ideologisch befreiten Privaträume zur Verfügung stellen.

      Mit freundlichem Grüssen
      Bernd Halbuer
      b.halbuer@t-online.de

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      • Sehr geehrter Herr Halbauer,
        Sie haben da etwas erheblich missverstanden. Natürlich habe ich nichts dagegen, dass Christen sich um Flüchtlinge kümmern. Ich habe nur etwas dagegen, wenn sich religiöse Organisationen anbieten, wo es bei den Flüchtlingen um sehr subtile Beeinflussungen geht. Es bleibt doch nicht aus, dass diese Räume einen Einfluss auf die Menschen nehmen. Die Kirchen, die katholische Kirche besonders, sind seit vielen Jahrhunderten darin geübt, wie Menschen beeinflusst werden. Sie selbst scheinen ein Opfer dessen zu sein, denn Sie greifen mich, ohne mich zu kennen, in typisch christlicher Weise an ( „Empörung, Demokratieverständnis, Trauma“).
        Nun sind die Flüchtlinge sicher dankbar, wenn sie freundlich aufgenommen werden. Und sie werden sich hüten, etwas dagegen zu haben, wenn die Räume angeboten werden. Aber bei denen, die ihre eigene Religion leben, kann dies auch zu Konflikten führen. Die meisten Flüchtlinge sind aber – wie die meisten so genannten Christen – eher froh, wenn sie mit derlei ideologischem Kleinkrieg nichts zu tun haben. Sie haben andere Sorgen. Also weiterhin: Neutrale Räume wären besser. Das hat ja auch Frau Antje in ihrer Antwort bestätigt.
        Mit freundlichen Grüssen
        Walter Sauermilch

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