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Studie der AOK: Ein Viertel aller traumatisierten Flüchtlinge haben Gesundheitsprobleme

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Flüchtlinge mit Gewalterlebnissen wie Krieg oder Verschleppung haben deutlich häufiger Gesundheitsprobleme als Migranten ohne traumatische Erfahrungen. Das geht aus den Ergebnissen einer am Dienstag veröffentlichten Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIDO) hervor. Demnach berichteten Menschen mit traumatischen Erlebnissen zu knapp 26 Prozent von physischen und psychischen Beschwerden – mehr als doppelt so häufig wie Befragte, die in der Heimat oder auf der Flucht nach eigenen Angaben keine Gewalt erfuhren (knapp zwölf Prozent). Die Befragten berichteten vor allem von seelischen Problemen wie Nervosität, Unruhe (42,9 Prozent) und Mutlosigkeit, Traurigkeit, Bedrückung (42,7 Prozent). Erst danach folgten körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen (36,6 Prozent) oder Kopfschmerzen (36,4 Prozent). Mehr als drei Viertel der rund 2.000 Befragten erzählten von Gewalt – die meisten davon von Kriegserlebnissen. Berichtet wurde auch von verschleppten, verschwundenen oder gewaltsam ums Leben gekommenen Angehörigen oder nahe stehenden Menschen.

Den vollständigen 20-seitigen Report des WIDO kann man hier als PDF-Datei herunterladen.

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