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20. Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge am 19.4.19 in Hamburg: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“

Ein Kommentar

Am Karfreitag, 19. April, beginnt um 12:30 Uhr vor der Hafenpolizeiwache an der Kehrwiederspitze der diesjährige Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge. Kreuzwege in der Passionszeit sind eine alte christliche Tradition. Als Jesus am Kreuz hing, sagte er über die, die ihn gekreuzigt hatten: „Vater, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Die Veranstalter des diesjährigen Kreuzwegs fragen daher: Würde Jesus das auch heute über diejenigen sagen, die zivile Seenotrettung im Mittelmeer kriminalisieren? Die immer mehr Geflüchtete ins kriegsgebeutelte Afghanistan abschieben oder die alle vorgetragenen Begründungen für das Gewähren von Kirchenasyl systematisch ablehnen? In der Einladung heiße es weiter: „Wir wissen eigentlich viel über die guten Gründe, warum Menschen hier Schutz suchen, und dennoch herrscht immer mehr eine Politik der Abwehr und Ausgrenzung gegenüber Flüchtlingen in Deutschland.“

Den Kreuzweg verstehen sie als eine christliche Demonstration und einen politischen Gottesdienst, in dem solche Fragen öffentlich ausgesprochen und dabei auch vor Gott gebracht werden sollen. Zum 20. Mal führt der Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge durch Hamburgs Innenstadt. Aus Anlass dieses Jubiläums werden dieses Jahr auch der Röm.-Kath. Weihbischof Horst Eberlein und die Ev.-Luth. Bischöfin Kirsten Fehrs mit gestalten. Themen beim Kreuzweg werden u.a. sein: Die andauernde Diskriminierung der Roma in ihren Herkunftsländern und in unserem Asylsystem, die weltweite Verfolgung von Menschen aus geschlechtsspezifischen Gründen, die Kriminalisierung der Seenotrettung im Mittelmeer und der tausendfache Tod. Abschluss soll gegen 15 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-reformierten Kirche in der Ferdinandstraße 21 sein.

MitträgerInnen des Kreuzwegs 2019:
Brot & Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft, AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg,
Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Ökumenisches Forum HafenCity, Zentrum
für Mission und Ökumene, Katholische Flüchtlingsseelsorge in Hamburg, Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg, Ev.-ref. Kirche in Hamburg.

Wann?      Karfreitag, 19. April 2019 um 12.30 Uhr
Wo?           Vor der Hafenpolizeiwache an der Kehrwiederspitze (Nähe U-Bahn Baumwall)

Weitere Infos:
Dietrich Gerstner, basisgemeinschaft@brot-und-rosen.de oder Tel.: 040 69702085 sowie unter www.brot-und-rosen.de und www.nordkircheweltweit.de.

Ein Plakat zum Herunterladen, Ausdrucken, Weiterleiten und Aufhängen
gibt es hier als PDF-Datei.

Ein Kommentar zu “20. Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge am 19.4.19 in Hamburg: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“

  1. Für den Weg am Freitag guten Verlauf und frohe Osterfeiertage!

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